Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür 2008

Die vierjährige Eva in ihrem rosa Ballerinakostümchen lag auf dem Bauch in der Turnhalle des TV Falkenberg und beobachtete das bunte Treiben genau. Der Verein hatte zu Tag der offenen Tür eingeladen, und drinnen wie draußen war mächtig viel los. Viele Abteilungen gaben einen Einblick in ihre Arbeit. Die Zuschauer staunten über Leistung und Hingabe zum Vereinssport.

Evas Ballettschwestern waren auch dran. Die kleinen Füßchen konnten so manchen Schritt zur Nussknacker-Musik elegant setzen, die größeren Tänzerinnen gestalteten eine interessante Choreographie zur Filmmusik "Lápres-midi". Verschiedene Gruppen der Ballettabteilung zeigten anmutig und graziös ihr Können, viele mit dem Blick auf die Anweisungen von Anna Pujades-Merete: Schlafen, Popo hoch, wie ein Schmetterling durch den Raum gleiten, verbeugen zu allen Seiten.

Bei der Sache mit dem Popo mussten die Kindergruppe-Trainerin Iris, Sabine und Gudrun Hand anlegen, den bei der Rolle auf der Matte brauchte mancher Stert einen Schubs. Zu solchen Leistungen will der 14 Monate alte Mika eines Tages kommen. Der lütsche Lilienthaler übt erst einmal Laufen und ist mit seiner Mutter Svea Hammerström beim Babyturnen im Verein seit vier Wochen tatkräftig dabei.

Ruhe, Konzentration mit geschlossenen Augen - die Kampfsportler traten an. Karate, Judo und Free Selfdefence gaben dabei einen Überblick über ihr Trainingsprogramm, nach dem jeder so gesund wieder heraus geht, wie er gekommen ist. Von leichten Kontakten ohne dicke Augen sprach Karate-Trainer Peter Jentsch.

Ein ganz anderes Bild gaben die Bauchtänzerinnen in ihren bunten Kostümen. Auf die Puste und Muskeln ging der Fitnessdance der elf Damen in Schwarz, die ihre Bewegungen im Spiegel der Halle überprüfen konnten, wenn der nicht von den Zuschauern blockiert war. Die Moderation der Vorführungen hatte Jürgen Grabe übernommen.

Draußen auf der seit 1999 bestehenden Beachvolleyballanlage mit den zwei Feldern sollte eigentlich um einen Gemeindepokal gewetteifert werden, doch Abteilungsleiter Horst Gottschlich hatte keine Vertreter von Landkreis und Gemeinde motivieren können. Dafür schlugen sich einige CDU-Mitglieder tapfer auf dem Sand. Und Gottschlich kündigte für den 17. Mai das ranghöchste Beachvolleyballturnier der Gegend auf den Feldern des TV Falkenberg an.

Auf der großen Wiese, dem einstigen Baseballplatz, surrte es: Die Modellflugsparte ließ Hubschrauber und Flugzeuge in die Lüfte steigen und unter grauen Himmel so manche Kunststücke vollbringen. Zuschauer blickten ehrfurchtsvoll, als die Flugzeuge Loopings machten, trudelten und sogar im Kreisflug rollten. Die 88 Mitglieder der Modellflugsparte starten ihre Maschinen sonst bei der Umgehungsstraße, im Winter in der Turnhalle Ostlandstraße.

Beim Tag der offenen Tür, bei dem auch für das leibliche Wohl gesorgt war, sollten junge Besucher nicht inaktiv bleiben müssen. Draußen konnten sie bei einem Spieleparcours ihr Geschick unter Beweis stellen, durften auf Gymnastikbällen hopsen und eine ruhige Hand beim "heißen Draht" zeigen.

(Wümme-Zeitung 28.04.2008 S. 3 Verena Wambersky).

 

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